rollerfan hat geschrieben:Die Führerscheine sind inzwischen schweinisch teuer geworden. Pflichtstunden, Nachtfahrten, usw. Meine Tochter hat vor drei Jahren den A1 gemacht und vor einem Jahr den Autoführerschein. Beides Beträge im vierstelligen Bereich. In USA ist es da leichter, da geht man zum Sheriff, fährt einmal um die Scheune und hat den Schein.
Gruß Peter
So einfach ist das da auch nicht. Ich habe 1995 in San Diego/ Kalifornien meine Drivers License fürs Auto gemacht. Richtig ist, dass man dort keine Fahrschule braucht. Das Autofahren kann einem ein Führerscheinbesitzer beibringen. Aber dennoch wird ein Augentest gemacht und für die Prüfung muss man schon büffeln. Das tolle ist: Man hat beliebig viel Zeit für die theoretische Prüfung (Ankreuztest), die Auswertung erfolgt sofort und bei Nichtbestehen kann man am nächsten Tag wiederholen. Danach kann man sich einen Termin für die Fahrprüfung holen, die dauert ca. 20 min. Der/die Prüfer checken erst mal das Auto auf Verkehrstüchtigkeit und man muss die Handzeichen für das Abbiegen mit ausgefallenem Blinker beherrschen, bevor es überhaupt losgeht. Stadtfahren und Autobahn sind Bestandteil der Prüfung. Der Unterschied zu Deutschland: In den USA ist das fast ein Menschenrecht und kostet daher nur ein paar Dollars. Da keine Fahrschulkosten anfallen, ist der Führerschein extrem billig. Also nicht so eine Ablederindustrie wie bei uns.
http://www.youtube.com/watch?v=yCAht2ugeAY
